»Jeder Mensch ist ein Künstler«, dieser Satz von Joseph Beuys wurde oft und gerne missverstanden. Dass jeder Mensch ein genialer Maler oder Bildhauer sei, hat Beuys nie behauptet. Nach seinem erweiterten Kunstbegriff ist jeder Mensch ein Künstler, weil er an der Gestaltung der Gesellschaft mitwirkt. Beuys wollte nicht unsere Vorstellungen von Zeichnungen, Gemälden und Plastiken durcheinander bringen, sondern unseren Begriff von der Gesellschaft revolutionieren. Bei der Sozialen Plastik geht es um die gemeinsame und kreative Gestaltung unserer Welt.
Die Reise nach Jerusalem ist eine kleine Flucht; die Flucht Viktors vor einer Liebe, die in Paris begann und in einem französischen Provinzkrankenhaus endete, in dem seine Geliebte, Aline, starb.
Im Heiligen Land trifft Viktor Rona, eine junge Israelin, die ihn immer wieder schmerzlich an Aline erinnert. Die Reise nach Jerusalem wird für Viktor zu einer Reise in die Vergangenheit. Je mehr er sich in Rona verliebt, um so stärker empfindet er den Verlust Alines.
Am 20. Juni 1998, wenige Monate vor der Bundestagswahl, durch die Helmut Kohl als Kanzler der Bundesrepublik Deutschland nach 16 Amtsjahren von Gerhard Schröder abgelöst werden sollte, veröffentlichte Jan Ulrich Hasecke den ersten Text in seinem Online-Magazin ›juh’s Sudelbuch‹. 16 Jahre und 630 Texte später zieht der Autor im Vorwort dieser Buchausgabe ein resigniertes Resümee: »Mit Satire und Ironie ist der Welt nicht beizukomen, weder im Jahr 1998 noch im Jahr 2014. Doch es waren die einzigen Waffen, die mir zu Gebote standen.«
Am 20. Juni 1998, wenige Monate vor der Bundestagswahl, durch die Helmut Kohl als Kanzler der Bundesrepublik Deutschland nach 16 Amtsjahren von Gerhard Schröder abgelöst werden sollte, veröffentlichte Jan Ulrich Hasecke den ersten Text in seinem Online-Magazin ›juh’s Sudelbuch‹. 16 Jahre und 630 Texte später zieht der Autor im Vorwort dieser Buchausgabe ein resigniertes Resümee: »Mit Satire und Ironie ist der Welt nicht beizukomen, weder im Jahr 1998 noch im Jahr 2014. Doch es waren die einzigen Waffen, die mir zu Gebote standen.«
Der Essay »Demeter und die Allmende des Seins« öffnet Horizonte in eine Vergangenheit, ohne die wir heute nicht leben könnten, und eine Zukunft, die ohne uns nicht sein kann. Mit einer auf den Erkenntnissen der Biologie basierenden, spekulativen Interpretation des Demeter-Mythos zeichnet das Buch die Entwicklung des Urgetreides nach, das aus natürlichen Süßgräsern ›wie von selbst‹ entstanden ist. Es zeigt sich, dass die Entstehung des Urgetreides durch die Lebensgewohnheiten von vorzeitlichen Jägern und Sammlern unbewusst begünstigt wurde. Das heutige Saatgut ist das Erbe einer viele Jahrtausende andauernden Wechselwirkung zwischen dem Menschen und seiner Umwelt. Nicht die bewusste Erfindung von etwas Neuem hat diesen Prozess angetrieben, sondern eine Tradition, die sich immer gleich blieb: die jahreszeitlichen Wanderungen der Jäger und Sammler und später der Rhythmus des Säens und Erntens.
The essay entitled ›Demeter and the Commons of Being‹ is the foundation for a 21st-century philosophy. This book explores a past which has made our present lives possible and looks to a future which will not come to pass without our help. Using a speculative approach based on biological findings to interpret the myth of Demeter, this book traces the development of ancient cereal varieties that evolved from native Poaceae ‘as if by magic’. It shows that the creation of ancient cereal varieties was unknowingly aided by the habits of prehistoric hunter-gatherers. The seeds we see today are the result of many thousands of years of interaction between man and his environment. This process was not driven by the deliberate invention of something new but by a tradition that has stayed the same for millennia: the seasonal migration of hunter-gatherers and, more recently, the pattern of sowing and harvesting.
Flüsterwitze und Anekdoten aus der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs sowie aus den Hungerjahren der unmittelbaren Nachkriegszeit. Gesammelt im 3. Reich, aufgeschrieben im Jahr 1947 von Annegret Wolf (geb. Hasecke) und 2013 von Jan Ulrich Hasecke herausgegeben und mit Anmerkungen versehen.
»Dieses Buch bringt den Krieg und die Stimmung in der Bevölkerung besser rüber, als jede Doku…«
(Kathrin Bolte)
»…ein interessantes zeitgeschichtliches Dokument.«
Siebeneinhalb Minuten müssen die Zuschauer im Kino zusehen, wie ein junger Mann einen Taxifahrer ermordet. Er quält sich förmlich mit seinem Opfer ab. Es ist nicht leicht einen Menschen zu töten. Es dauert. Vom Rücksitz aus stranguliert er den Fahrer mit einem Seil. Mit aller Kraft. Dann verknotet er das Seil und schlägt mit einer Eisenstange auf den Kopf des Fahrers, bis er sich nicht mehr regt. Mit gebrochenen Augen starrt das Opfer seinen Mörder an. Der Junge zieht ihm einen Sack über den Kopf und schleift ihn zum Fluss. Da hört er ein Röcheln. Der Taxifahrer lebt noch. Der Junge nimmt einen schweren Stein, setzt sich auf sein Opfer, wuchtet den Stein in die Höhe und zerschmettert damit den Kopf des Taxifahrers. Abscheu und Entsetzen erfüllt die Zuschauer. Wenn ein Mörder die Todesstrafe verdient hat, dann diese Bestie! Doch dann, im zweiten Teil des Films, wird diese Bestie zum Tode verurteilt. Die Zuschauer müssen der Hinrichtung des Jungen beiwohnen. Kein Detail bleibt ihnen erspart. Und wieder empfinden sie Abscheu vor dem Töten eines Menschen. Als es endlich vorbei ist und der Abspann läuft, ist es im Kino totenstill. Wir schreiben das Jahr 1988. Der Film heißt ›Ein kurzer Film über das Töten‹ (Krótki film o zabijaniu) und ist von Krzysztof Kieślowski.
Dieses Buch zeigt Ihnen, wie Sie Bücher und E-Books mit Open-Source-Software einfach, preiswert und professionell produzieren können. Es stellt Software-Tools und Methoden vor, mit denen Sie Buchprojekte von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt zielsicher managen können. Das Buch erklärt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Texte in einfachen Plain-Text-Dateien mit der einfachen Markup-Sprache Markdown auszeichnen und anschließend mit dem Dokumentenkonvertierungsprogramm Pandoc in E-Books oder druckreife PDF-Dateien umwandeln können. Sie erfahren, wie Sie mit ausgereiften Werkzeugen die Produktion automatisieren und den kreativen und technischen Herstellungsprozess mit der Versionskontrolle Git revisionssicher gestalten können. Das Buch schließt mit praktischen Tipps zum Projektmanagement in verteilten Teams. ›Das ZEN von Pandoc‹ wendet sich an Verlage, Universitäten und andere Institutionen, die ein hohes Publikationsaufkommen haben, sowie an Self-Publisher und Autoren, die mit einfachen und zuverlässigen Mitteln Bücher und E-Books produzieren wollen.
Sphinx ist ein leistungsfähiges Werkzeug für die Dokumentation von Software. Ursprünglich geschrieben, um die Programmiersprache Python zu dokumentieren, entwickelte sich Sphinx in der Python-Community schnell zum Standard.
»ein rundum gelungenes Buch zu diesem Thema, welches sowohl eine gute Einführung bietet als auch später als Nachschlagewerk dienen kann.«
(Jochen Schnelle in ›freies Magazin‹ 11/2015)
Sphinx basiert auf einem einfachen Prinzip. Es generiert aus reStructuredText die gewünschten Zielformate wie HTML, PDF, EPUB, HTML Help, Qt Help, Devhelp, Texinfo oder Manpages. Durch seine Erweiterbarkeit und Flexibilität erobert sich Sphinx immer weitere Einsatzgebiete und empfiehlt sich als praktikable Single-Source Multi-Channel Publishing-Lösung.
© Jan Ulrich Hasecke. Alle Rechte vorbehalten.